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Gute Nacht!

Däumelinchen

Däumelinchen

Zu den Höhepunkten der Abendgrüße des DDR-Fernsehens zählten sicherlich die liebevoll gestalteten und hervorragend animierten Produktionen des eigenen Trickfilmstudios. Vor allem der aufwändige Puppentrick war ein Markenzeichen des Hauses, fand er doch seit Jahrzehnten konsequente Anwendung in den Sandmännchen-Rahmen. Da solcherart Filme sehr viel Zeit und Mühe erforderten, zählte ihr Einsatz in den abendlichen Geschichten eher zu den Besonderheiten. Eine solche war die zehnteilige „Däumelinchen“-Serie, die am 10. Januar 1991, ihren Sendestart hatte. Das kleine, in einer Blumenblüte geborene Däumelinchen, eine Tochter der Sonne und des Regenbogens, unternimmt ihre ersten Schritte in einer unbekannten Welt. Neben dem Schmetterling wird sie in den folgenden Wochen noch einige ihr merkwürdige Wesen kennen lernen, bis sie auf dem Rücken einer Schwalbe in den Himmel zu ihrem Prinzen fliegt. Die zauberhaften, grazilen Puppen der Serie, zu der Wolfgang Schnecke die Geschichten erfand, schuf Gabriele Baier, das Szenenbild stammte von Brigitte Zeh und Birgid König.