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Gute Nacht!

Papotin

Papotin

Am 23. März 1973 stellte sich im Sandmännchen des SFB ein kleiner, munterer Geselle vor, der die Kinder mit französischem Akzent begrüßte und seine Herkunft verriet: Paris.

Die Puppe versprach viele neue Überraschungen und nannte auch gleich ihren Namen, wobei sie dabei genüsslich die nasale Endsilbe betonte – so etwa wie „Papoteen“...
Und schritt hernach sofort zur Aktion: Nahm ein kleines Stück rotes Papier, faltete es und schnitt mit großer Schere ein Paar Löcher und Ecken hinein. Fertig war ein kleines Deckchen. Und aus einem Blatt beigen Kartons wurde von ihm sogar eine Katze gefertigt, um sich dann mit einem zünftigen „Bonne nuit“ zu verabschieden.

André Tahon, der Schöpfer von „Papotin“, dem „Kasper der Franzosen“, war damals nicht nur in Frankreich ungemein populär, sondern genoss ebenso hohes internationales Ansehen. Mit seinen Hand-Stab-Puppen, den „Marotten“, rief er auch in der Deutschland auf Gastspielreisen und im Fernsehen nicht nur bei Kindern Begeisterung hervor.

Sein Papotin sagte in 30 Folgen auf französisch „Gute Nacht“, nachdem er über allerlei interessante Dinge geplaudert hatte.