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Gute Nacht!

Rolf und Reni

Die kleine Puppe Reni fragt ihren großen „Bruder“ dauernd „Löcher in den Bauch“

Am 27. April 1961 stellte Rolf im „Sandmännchen“ des Deutschen Fernsehfunks seine kleine Schwester Reni vor. Reni war in Wirklichkeit eine Puppe, die aber ihrem großen „Bruder“ dauernd „Löcher in den Bauch“ fragte.

Sehr oft dienten Zeichnungen zur Verdeutlichung der Antworten. So auch an jenem ersten Abend, als Schwesterchen doch tatsächlich wissen wollte, wer das Bett erfunden hätte. Eine vergleichsweise einfache Frage, denn in den insgesamt 165 Folgen gab es ganz andere Themen: die Herkunft des elektrischen Lichts beispielsweise oder des Telefons, aber auch Fragen zur Verfassung oder sogar Karl Marx...

Ganz unbekannt waren die Beiden den kleinen Zuschauern allerdings zu jener Zeit nicht mehr, denn einige Wochen zuvor hatten sie bereits in den Nachmittags-Kindersendungen ihre Frage-Antwort-Spielchen begonnen. Die Sendereihe hieß bezeichnenderweise – „Frag mich was!“

Die meisten der Episoden entstammten der Feder von Monika Ramisch. „Rolf“ wurde durch den Schauspieler Wolfgang Hübner verkörpert, „Reni“ von Friedgard Kurze gespielt, der „Mutter“ von Schnatterinchen.
Regie führte zumeist Erich Hammer. Die Reihe wurde 1974 eingestellt.