Eher mit hocherhobenem Zeigefinger denn mit lustigen Streichen führte Till Eulenspiegel (Wolfgang Hellmund) in den DFF-Abendgrüßen den Kindern ihre Schwächen vor Augen.
Und das tat er zwischen Juni 1959 und Mai 1965 annähernd 70mal.
Am 14. Februar 1962 präsentierte er den kleinen Hans in seinem Spiegel. Der hatte sich – o weh – zu sehr seiner Leidenschaft, der Schneeballschlacht, gewidmet und darüber seine Schulaufgaben vergessen. Dass er sich darüber in der Schule sehr schämte und versprach, sich fortan zu bessern, verstand sich fast von selbst...
Das Manuskript von Gisela Tscheschel entstand bereits 1960 und wurde zunächst abgelehnt. Vielleicht wurde der kleine Hans seinerzeit als zu wild dargestellt.
Regie führte Wolfgang E. Struck.