Mit solchen Versen wie „Freundlich zieh ich meinen Hut, geht, macht Eure Sache gut!“ oder „Kinder, seid gescheit, denkt an Eure Sicherheit!“ begrüßte am 19. November 1984 erstmals das Ampelmännchen die „Sandmännchen“-Zuschauer des DDR-Fernsehens. In der Reihe „Verkehrskompass“ wurden den Realfilmteilen, in denen die Kinder auf Gefahren im täglichen Straßenverkehr aufmerksam gemacht wurden, stets kleine Zeichentrick-Teile vorangestellt. In diesen erschien das in der DDR beliebte Verkehrssymbol und wies auf bestimmte Situationen hin, die dann im anschließenden kleinen Film demonstriert wurden.
Die kleine Reihe startete mit dem „Fußgängerschutzweg“, weitere Themen waren das Rodeln auf Hängen, das Fahren mit der Straßenbahn oder das richtige Überqueren der Straße. Die etwa 60 „Verkehrs-Abendgrüße“ wurden im Auftrag des Ministeriums des Innern vom DEFA-Dokumentarfilmstudio produziert, Regie führte Friedrich Rochow.