Herr Fuchs und Frau Elster als Pädagogen
Foto: Gerd Fisch
Natürlich wollten die Schöpfer von Fuchs und Elster die Kinder nicht nur unterhalten, sondern sie auch handfest erziehen, wobei politische Inhalte in dieser Reihe kaum vorkamen. Sehr oft wurden die Charaktere allerdings vor Probleme gestellt, “in denen sie ihre Haltung für die Gemeinschaft beweisen oder verteidigen müssen, oft gegen einen Außenseiter, der gerade einmal ausbrechen will”, wie es in “zeitgenössischen” Konzeptionen der Reihe heißt. Dabei ging es u. a. um die “Bewährung im Kollektiv” und die “Erfüllung aller Aufgaben”.
Vielfach wurden auch in den einzelnen Manuskripten selbst bereits die konkreten “Erziehungsgedanken” formuliert, wie beim Liederwettstreit im Jahre 1983, wo jede Folge unter einem bestimmten pädagogischen Motto stand, wie beispielsweise: “Lehne nicht von vornherein etwas ab, was Du nicht kennst!”, “Man soll nicht eigensinnig sein!”, “Nimm die Lehre eines anderen an!” oder “Lass nie deine Freunde im Stich!”.