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Gute Nacht!

Eine krächzende Stimme für Pittiplatsch

Die Sprecher der Figuren mit den Puppen in der Hand

Foto: Gerd Fisch

Den pfiffigen und respektlosen Wicht, den sie einfach “Pittiplatsch” tauften, kreierte das Autorenpaar Ingeborg und Günther Feustel mit Hilfe der Gestalterin und Bildhauerin Emma-Maria Lange. Die “Puppen-Lange” betrieb in Kleinmachnow eine eigene Puppenwerkstatt, stammte aber eigentlich aus dem Südwesten des geteilten Landes.

Sie gestaltete für den Deutschen Fernsehfunk neben dem Pittiplatsch auch die Puppen Grauchen und Reni; für den Fuchs, die Elster, Mautz und Hoppel sowie das Schnatterinchen schuf sie im Zuge des aufkommenden Farbfernsehens ein neues Outfit. Geführt und gesprochen wurde Pittiplatsch von Heinz Schröder, der seinerzeit eine ganze Nacht lang mit seiner Stimme experimentierte, bis er verzweifelt krächzte und der Regisseur begeistert rief: “Genau, das ist’s!”. Erich Hammer, der vordem eine Zeitlang im Dresdner DEFA-Trickfilmstudio gearbeitet hatte, führte in der Regel für alle Folgen (auch für Fuchs und Elster) Regie, sprang aber auch gern als Puppenspieler ein.