Die “Mutter” von Schnatterinchen
Foto: Gerd Fisch
Die Puppenspielerin Friedgard Kurze kam eigentlich nur durch einen Zufall zu ihrem Beruf. Zwar war die gelernte Redakteurin auch einmal Mitglied eines Kunstgewerbezirkels und einer Laienspielgruppe, aber zur Puppenbühne führte ein anderer Weg. Selbst Mutter von zwei “richtigen” Kindern, suchte sie Anfang der Fünfziger einen Krippenplatz für ihre gerade geborene Tochter – und den fand sie per Annonce im “Puppentheater des Pionierparks Wuhlheide”. Dort lernte sie alles – Texte schreiben, Puppen und Dekorationen bauen und natürlich spielen. Mit diesen Kenntnissen kam sie 1957 zum Deutschen Fernsehfunk – und sollte bis zu seinem Ende dort bleiben.