Der Sandmann in einem olympischen Segelboot
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Körperertüchtigung wurde in der DDR vor allem für Kinder und Jugendliche großgeschrieben. In einem breit gefächerten und ausgeklügelten System von Massen- und Leistungssport sowie großzügig geförderten Sport- wie Schwimmanlagen kamen nicht nur alle in den Genuss von Körpererziehung, sondern es wurden gleichzeitig die Grundlagen für die Erfolge bei internationalen Wettkämpfen und Olympiaden gelegt.

Daran ändert sicher auch die heutige Schmälerung der einen oder anderen Leistung durch die Aufdeckung gewisser Praktiken in der Anwendung leistungsstimulierender Mittel nichts.

Wie viele Kinder im Lande liebte auch der Sandmann den Sport. Sehr oft begleitete er die Olympioniken bei ihren harten Wettkämpfen oder betätigte sich in vorbildlicher Weise selbst aktiv. Dass er dabei als Vorbild der Kinder zu oft den Sieg davontrug, fiel im Jahre 1988 sogar einem Regisseur auf, der in einem Drehbuch vermerkte: "SM als ‚Alleskönner' in einer realistisch aufgefassten Darstellung macht ihn zum ‚Übermenschen', zu einer Art Superman. Das zerstört nach und nach den poetischen Zauber der Figur." So kam es dann hernach auch schon mal vor, dass der Sandmann nicht der Erste war ....